Carlo Conti, Moderator und künstlerischer Leiter 2015–2017, äußerte sich in den letzten Jahren mehrfach enthusiastisch über die „goldene Generation“ aus der Newcomer-Kategorie des Sanremo-Festivals 2016. Könnte dieser moderne Mythos auch in diesem Jahr eine Rolle spielen?

Carlo Conti (Vordergrund) mit den acht Teilnehmern der Newcomer-Kategorie 2016 (von links): Miele, Mahmood, Irama, Ermal Meta, Chiara Dello Iacovo, Francesco Gabbani, Cecile und Michael Leonardi (Credits: ANSA / Luca Zennaro)

2016 gewann Francesco Gabbani die Newcomer-Kategorie mit dem Lied Amen. Platz drei belegte Ermal Meta und Platz vier Mahmood. Im Halbfinale fand sich außerdem Irama wieder (der ohne die Duell-Ausscheidungen möglicherweise ebenfalls im Finale gelandet wäre). Ein überaus starker Jahrgang, was sich bereits im Folgejahr zeigen sollte. Sowohl Francesco Gabbani als auch Ermal Meta nahmen 2017 in der Hauptkategorie teil und konnten ihren jeweiligen Erfolg 1:1 übertragen: Gabbani gewann mit Occidentali’s Karma, während Meta mit Vietato morire wieder den dritten Platz erreichte.

Und das war erst der Anfang. 2018 kehrte Ermal Meta (zusammen mit Fabrizio Moro) zurück und konnte diesmal mit Non mi avete fatto niente ebenfalls den Sieg davontragen. Ein Jahr später durften sich gleichzeitig Mahmood (nach einer zweiten Teilnahme an der Newcomer-Auswahl) und Irama (nach dem Sieg bei Amici di Maria De Filippi) erstmals in der Hauptkategorie beweisen: Mahmood gewann aus dem Stand mit Soldi, Irama belegte immerhin den siebten Platz. 2020 verpasste Francesco Gabbani nur knapp den zweiten Gesamtsieg.

Was bedeutet dies für Sanremo 2021? Nun, Carlo Contis mythische goldene Generation (namentlich Gabbani, Meta, Mahmood und Irama) war bislang beim Festival mit großer Verlässlichkeit erfolgreich. Sowohl Ermal Meta als auch Irama sollte man dieses Jahr also im Auge behalten, besonders letzteren, der als einziger Vertreter der Gruppe noch nie gewonnen hat.

2 Gedanken zu „Carlo Contis goldene Generation von 2016“

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